Osteopathie

Osteopathie für Erwachsene

Geschichte

Osteopathie ist eine manuelle Therapie, die 1874 von dem Arzt Andrew Taylor Still in Amerika begründet wurde.
altEr sah seine Forschung als Gegenpol zu der damals ebenfalls in den Kinderschuhen befindlichen Schulmedizin. Seine Arbeit brachte ihn zu der Erkenntnis, dass es nicht um die Bekämpfung von Krankheit, sondern vielmehr um das Finden und Fördern von Gesundheit im Menschen gehen soll.

Heute ist die Osteopathie in den USA, England, Belgien und Frankreich staatlich anerkannt. In Deutschland wurde 2009 ein erster Schritt gemacht, indem die "Weiterbildungsbezeichnung Osteopath" nach erfolgreicher 5-jähriger Ausbildung für Heilpraktiker mit einer Praxis in Hessen staatlich anerkannt wurde.

Philosophie

Gesundes Leben geht immer mit Bewegung einher. Diese Bewegung wahrzunehmen und zu unterstützen ist die Grundlage eines Osteopathen: alt
Das Gewebe kann von Spannungen befreit und zurück in einen Zustand der Einheit und der Ausgeglichenheit mit dem Umgebungsgewebe gebracht werden (Integration). Der Körper wird durch die wiedererlangte Bewegungsfreiheit dazu befähigt, sich selbst zu reorganisieren und so ein Heilungsprozess in Gang gesetzt.

Einzelne Symptome werden in Verbindung mit dem gesamten Körpersystem betrachtet. So wird bei der Behandlung der Organismus als Ganzes berührt  und in seiner Fähigkeit zur Selbstregulation gestärkt.

Anwendungsbeispiele

  • Gelenkbeschwerden: z.B. Bewegungseinschränkungen, Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall
  • Verdauungsprobleme: Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Sodbrennen, etc.
  • Migräne / Spannungskopfschmerz
  • Tinnitus
  • Trigeminusneuralgie
  • chronische Müdigkeit, Konzentrationsverlust
  • Depression, Ängste, Unausgeglichenheit
  • Schwindel
  • Menstruationsbeschwerden
  • Stress, Burnout: Unterstützung zur Regeneration
  • Behandlung von Traumata, z.B. nach (oder vor) Operationen, Unfall, Schleudertrauma, Schock
  • als Schwangerschaftsbegleitung und Geburtsvorbereitung, ebenso als Unterstützung postnatal
  • Begleitung im Alter
  • für Sportler 
  • Präventiv.
Da es grundsätzlich um die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers geht sind die Anwendungsgebiete sehr groß. So kann auch bei schwerwiegenden Krankheiten, welche bereits schulmedizinisch betreut werden eine osteopathische Behandlung Linderung schaffen und Heilungsprozesse erleichtern. Es geht prinzipiell um das Fördern von Gesundheit im Menschen.
 

Osteopathie für Babys und Kinder

Gesundheit ist der ursprüngliche und natürliche Zustand eines Kindes.

altDie Osteopathie tritt mit dem Anliegen an den Menschen heran der Gesundheit mehr Raum zu geben, daher sprechen viele Kinder schnell und klar auf eine osteopathische Behandlung an.

Klassische Anwendungsbeispiele sind: Verdauungsprobleme, Hilfe bei Schreibabys, nach Impfungen, bei Entwicklungsverzögerungen, nach problematischer Geburt (z.B. Kaiserschnitt/Saugglocke), Schiefhals.
Bei älteren Kindern: Konzentrationsprobleme, Unausgeglichenheit, Hyperaktivität, zur Unterstützung der Entwicklung, etc.


Sollten Sie Fragen haben können Sie mich gerne anrufen, oder eine mail schreiben.
Oliver Berner


   
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Stretching und Körperbewusstsein
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